Durch Fruchtsäurepeeling eine schönere Haut

Von Cleopatra wissen wir alle, dass sie in Eselsmilch gebadet hat für ihre Schönheit. Das war schon ganz schön schlau. Denn die in der Eselsmilch enthaltene Milchsäure wirkt wie ein chemisches Peeling.

Beim mechanischen Peeling werden die abgestorbenen Hautschuppen durch die im Peeling enthaltenen Partikel wie zum Beispiel Quarzsand, Meersalz, Zuckerkristalle usw., abgeschliffen und entfernt. Beim chemischen Peeling wird unter anderem auch die Kollagenbildung der Haut angeregt. Die Haut sieht frischer und straffer aus. Auch bei der Akne-Behandlung spielt das Fruchtsäure-Peeling eine große Rolle.

Was sind Fruchtsäuren?

Die bekanntesten sind AHA = Alpha-Hydroxysäuren. Das sind natürliche Säuren, die in unseren Lebensmitteln wie zum Beispiel Milch, Mandeln und natürlich auch Früchten vorkommen.

  • Zitronensäure
  • Apfelsäure
  • Mandelsäure
  • Milchsäure
  • Glycolsäure
  • Weinsäure
  • Ferulasäure

Dann gibt es noch die Salicylsäure, das ist eine Betahydroxysäure, die besonders in der Akne-Behandlung eingesetzt wird. Sie ist fettlöslich und kann daher besser in die Talgdrüsenfollikel der Haut eindringen.

Was ist der Vorteil von Fruchtsäurepeelings?

Umso älter wir werden, desto weniger Kollagen produziert unsere Haut. Dadurch wirkt sie schlaff und Falten sind auf dem Vormarsch.

Die Fruchtsäuren dringen in die obersten Hautschichten ein, regen die Zellteilung an und die oberflächlichen Hautschüppchen lösen sich leichter ab. Die Haut bekommt wieder mehr Energie und die Regeneration wird angeregt, die Kollagenbildung wird stimuliert. Feine Linien und Fältchen werden durch das Abtragen der Hornschuppen minimiert. Die Haut wird widerstandsfähiger und kann Feuchtigkeit besser speichern.

Der Teint ist nach einem chemischen Peeling strahlender und auch Pigmentflecken und Altersflecken können gebleicht werden.
Nach einer Behandlung können die Pflegeprodukte besser in die Haut eindringen.

Es gibt für jedes Hautbild eine spezielle Fruchtsäure

Fruchtsäurepeelings mit Milchsäure bei:

  • feinen Linien im Gesicht, Hals und Dekolleté
  • Mimiklinien
  • Pigmentierung durch Sonneneinstrahlung
  • Stimulation der eigenen Kollagenproduktion

Fruchtsäurepeeling mit Mandelsäure bei:

  • Akne und fettige Haut
  • Pigmentierungsstörungen
  • Aknenarben
  • sonnengeschädigte Haut

Fruchtsäurepeeling mit Brenztraubensäure bei:

  • farblose und fahle Haut
  • müde und schlaffe Haut
  • Falten
  • Verjüngung

Fruchtsäurepeeling mit Glycolsäure und Ferulasäure bei:

  • Verringerung der Talgausscheidungen der Haut
  • fettige Haut
  • vergrößerte Poren
  • Stimulation von Kollagen und Elastin
  • Reduzierung von Linien und Falten

Fruchtsäurepeeling mit Salicylsäure bei:

  • antimikrobielle Wirkung
  • bei übermäßiger Talgproduktion
  • reinigend
  • für sensible und empfindliche Haut geeignet
  • Akne und fettige Haut
  • bei „Reibeisenhaut“

Für wen ist ein Fruchtsäurepeeling nicht geeignet?

Für Personen, die an Couperose oder Dermatitis leiden oder allergisch auf die Inhaltsstoffe reagieren. Außerdem sollte die Behandlung nicht bei offenen Wunden, Schwangerschaft/Stillzeit, Krebserkrankung/Chemotherapie, akuter Herpesinfektion, frischen Narben, Wundheilungsstörungen, Diabetes mit Wundheilungsstörung und erhöhter Lichtempfindlichkeit durchgeführt werden.

Kann ich ein Fruchtsäurepeeling auch zu Hause anwenden?

Es gibt natürlich frei verkäufliche Produkte für den privaten Gebrauch. Aber eine professionelle Einschätzung der Haut durch einen Heilpraktiker, Arzt oder eine Kosmetikerin ist sinnvoll. Auch wenn die Säuren nicht sehr aggressiv sind, bleiben es doch Säuren, deren Anwendung in professionelle Hände gehört. Je nach Indikation kann die Fachfrau/Fachmann das jeweilige Fruchtsäurepeeling für Sie heraussuchen.

Auch kann der Behandler die Häufigkeit der Anwendung meist besser einschätzen und die Abstände, denn jede Haut ist anders.

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